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Girls’Day und Boys’Day am 26. April 2012

Donnerstag, April 19th, 2012

Sie als Eltern oder Erziehungsberechtigte

… sind die wichtigsten Ideen- und Impulsgeber zur Berufs- und Lebensplanung Ihrer Kinder.

Sie, als Eltern, kennen Stärken und Begabungen Ihres Kindes, können das Interesse fördern und das Kind auf seinem Entscheidungsweg begleiten.

An diesem Tag erhalten die Kinder vielfältige Möglichkeiten, sich mit ihrer Berufs- und Lebensplanung auseinanderzusetzen. Sie probieren etwas für sie vielleicht ganz Neues und Unbekanntes aus. So können sie eigene Stärken entdecken, von denen sie bislang möglicherweise nichts wussten.

Sprechen Sie mit den Lehrkräften Ihres Kindes, ob eine Teilnahme am Girls’Day bzw. Boys’Day seitens der Schule bereits geplant wird.

Bieten Sie ihm Unterstützung bei der Suche nach einem geeigneten Girls’Day- bzw. Boys’Day-Platz auf www.girls-day.de oder www.boys-day.de an.

Hier finden Sie spezielle Informationen zu den Angeboten in Chemnitz:

Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag

Angebote für Gymnasiastinnen
Angebote für Mittel- und Hauptschülerinnen

Boys’Day – Jungen-Zukunftstag

Angebote für Jungs

Offener Brief des Kreiselternrates Bautzen zum aktuellen und weiter fortschreitenden Lehrermangel im Landkreis Bautzen

Dienstag, April 3rd, 2012

Der Kreiselternrat Bautzen hat sich erlaubt, dem Herrn Ministerpräsididenten noch einmal einige Dinge in seiner Muttersprache ins Hausaufgabenheft zu schreiben.

Ob das besser hilft?

Bitte lesen Sie den Brief selbst als PDF oder als Text (im Hinblick auf unser Publikum haben wir die deutsche Version nach vorn verschoben):
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Nach der Demo ist vor der Demo

Donnerstag, März 29th, 2012
Patient Bildung

Notfallpatient Bildung in Chemnitz

Es ist schon beachtlich, was speziell die Schüler in Chemnitz und ganz Sachsen gestern bei dem gemeinsamen Aktionstag von Schülern, Lehrern und Eltern auf die Beine gestellt haben. Wie im Foto sichtbar, wurde die akute ernste  Situation in den Schulen durch den Notfallpatienten Bildung dargestellt, der mit Blaulicht zur Bühne gebracht wurde.  Die Aktion wird in nächter Zeit ihre bildungspolitische Heilwirkung hoffentlich noch entwickeln!

Man muß sich das auf der Zunge zergehen lassen: Die Schüler strömen zu Hunderten freiwillig in die Stadt und protestieren gegen - ausgerechnet - Schulausfall! Wenn es so weit gekommen ist, dann muß es wirklich schlimm sein.

Die Schätzung der Zahl der Teilnehmer (bis rund 1.000) war etwas schwierig, weil  (wir sind ja in Deutschland) der Rasen nicht betreten wurde und die Menge geometrisch dafür ungünstig verteilt war. Das ist aber für den Einstieg schon einmal ganz ordentlich. Allerdings dürften wir noch deutlich steigerungsfähig sein, immerhin vertreten wir im KER-C allein schon zigtausende Eltern in Chemnitz. ;)

Leider waren bislang die Rückmeldungen von Seiten der Regierung noch keineswegs so, daß man irgendwie von einer echten Besserung der Situation ausgehen könnte. Es gab nur wohlklingende Schönwetterformulierungen, aber leider war keine Rede von der Einstellung der 2.000 fehlenden Lehrer.

In diesem Sinne: Nach der Demo ist vor der Demo! Bitte informiert und motiviert die einzelnen Eltern der Stadt weiter!

Ein herzliches Dankeschön geht an all jene, die uns zur Kundgebung „Bildet die Rettung, rettet die Bildung” am 28. März und in den letzten nervenaufreibenden Wochen in Vorbereitung der Kundgebung unterstützt haben, an diejenigen, die dabei gewesen sind und auch an jene, die mit Informationen, Verbreitung und Mithilfe zum Gelingen beigetragen haben. Hervorgehoben seien besonders eins energie, die uns ohne Zögern mit dem notwendigen Strom versorgten, das Alternative Jugendzentrum, das mit Hüpfburg und Spielgeräten anwesende Kinder betreute, die Firma teamdesign gmbh Volker Herrmann, die eigene Aufträge nach hinten schob, um sofort und kostenfrei unser Kreiselternratsplakat mit Logo zu designen und natürlich den Stadtstreicher, der das Plakat letztlich im Ausdruck sponserte.

Nachfolgend noch einige Bilder von der Veranstaltung:

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Opposition: Es werden mind. 1.700 Lehramtsstudenten jährlich benötigt, nicht nur die jetzigen 900

Donnerstag, März 29th, 2012

Schwere Kritik wurde heute von der Opposition geübt. In einem Artikel der Sächsischen Zeitung wird der Staatsregierung u.a. “Täuschung der Öffentlichkeit” vorgeworfen. Die Zahl der Lehramtsstudenten müsse  mindestens 1.700 betragen, nicht nur die jetzigen 900. Ob diese 1.700 in Spitzenjahren mit außer Dienst gehenden Lehrern dann immer ausreichen, ist noch eine andere Frage.

Recht passend zum Thema erreichte uns heute diese Nachricht aus der TU Chemnitz:

“Komplett-Ausfall bei der PhilFak: Wegen eines Beschlusses der Landesregierung konnten zahlreiche Verträge mit Lehrkräften nicht fristgerecht verlängert werden. Da die Philosophische Fakultät davon besonders stark betroffen ist, hat der Dekan den Vorlesungsbeginn um eine Woche verschoben. Wer sich über eine Woche Ferien mehr freut, sollte aber die mahnenden Worte von Prof. Dr. Fasbender beachten: Die wegfallenden Lehreinheiten sind im Verlauf des Semesters nachzuholen! (Veranstaltungen an anderen Fakultäten starten wie gehabt nächste Woche.) Was für ein turbulenter Semesterstart - da kann’s ja nur besser werden … oder?”

Angesichts dieser Entwicklungen fällt es einigermaßen schwer, die Vermutung zu unterdrücken, dass hier ein Totalschaden konsequent angestrebt oder zumindest in Kauf genommen wird…

Update: Die Staatsregierung (SMWK) sieht in einer Woche Komplettausfall “kein allzu großes Problem”. Schön, daß wir das jetzt auch mal schriftlich haben. Immerhin soll es jetzt doch pünktlich losgehen, nachdem sich auch die Presse dafür interessiert hat. Die entgültige Entscheidung fällt wohl am Montag.

Wer am Mittwoch nicht teilnehmen kann im ländlichen Raum: Virtuelle Demonstration!

Dienstag, März 27th, 2012

Liebe Schüler, Eltern, Lehrer und Schulleiter in Sachsen,

als Elterninitiative unterstützen wir den landesweiten Aktionstag.

Um die Reichweite der Aktionen an den Schulen auch auf den ländlichen Raum zu erhöhen, rufen wir zusätzlich zu einer “Virtuellen Demonstration” auf.

Bitte leiten Sie diesen Aufruf weiter!

Virtuelle Demonstration zum Aktionstag „Bildet die Rettung, rettet die Bildung” in Sachsen am 28.03.2012

Virtuelle Demonstration ist ganz einfach!

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Sachsen braucht >1600 Lehrer ZUSÄTZLICH!

Freitag, März 23rd, 2012

Die Sächsische Zeitung berichtet heute über eine Bertelsmann-Studie, wonach Sachsen u.a. wegen der Inklusion mehr als 1600 Lehrer zusätzlich braucht. Bitte lesen Sie selbst. Es war uns die ganze Zeit klar, dass da ein erheblicher Bedarf entsteht, aber Zahlen gab es bislang nicht dazu. Laut einem anderen Artikel der Freien Presse vom 22.März ist der zusätzliche Bedarf an Lehrern allgemein sogar mit 2000 anzusetzen.

Update: Auch die FP schreibt zum Thema.

Leipziger Internetzeitung über Offenen Brief des Landeselternrates (LER Sachsen)

Donnerstag, März 22nd, 2012

andreas_hellnerSeit einiger Zeit lesen wir recht gern Beiträge der Leipziger Internetzeitung (l-iz.de), die oft angenehm mit einer recht auffälligen Unabhängigkeit erfreut. Jetzt berichtet die LIZ auch sehr deutlich über den Offenen Brief des Landeselternrates, der nach ihrer Ansicht in der Tat darauf abzielt, dem “Ministerpräsident Tillich noch einmal ins Schulheft zu schreiben, was derzeit eigentlich schief läuft”. Es werden neben einer kompletten Wiedergabe des Textes auch die fünf einzelnen Forderungen erwähnt, die nicht nur von den Elternvertretern in Sachsen auf vielen Ebenen wirklich gut und lange überlegt wurden.

Wir denken, daß nicht nur im Hinblick auf diese Publizität es nun direkt einmal an der Zeit wäre, sich mit den aufgeworfenen Fragen auseinanderzusetzen.

Wer sich übrigens gerne über kunstvolle statistische Hutspielertricks zu (nein, diesmal nicht Schulausfall oder sog. “Lehrerüberschuß”, sondern) Umfragen  informieren möchte, dem sei der Artikel “Sächsischer Weihrauch: Die jüngste Bevölkerungs-Befragung der Staatsregierung und ihre Tücken” nahegelegt.

Bitte lesen Sie den Artikel der Leipziger Internetzeitung hier.

Der Offene Brief des LER hier noch einmal als PDF, und im Wortlaut hier:

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Pressemitteilung: Ministerrücktritt – Keine simple Personalie, sondern Konsequenz der Fortsetzung des Weges in den Bildungsnotstand

Mittwoch, März 21st, 2012

Mit seinem Rücktritt hat Kultusminister Wöller längst überfällige Courage gezeigt und aufgezeigt, wie dramatisch Sachsen vom Bildungsnotstand bedroht wird. Doch sein Rücktritt löst das Problem ebensowenig, wie ein neuer Minister die Misere überwinden kann, solange die Regierungspolitik des “Sparens um jeden Preis” wie bisher fortgeführt wird.

Sparen ist vom Grundsatz i.d.R. Zukunftsvorsorge. Dies sehen auch die Elternvertreter so. Wenn aber wissentlich zu wenig Lehrer für die Unterrichtung unserer Kinder zur Verfügung gestellt werden und die Bildungsqualität damit seit ein, zwei Jahren massiv darunter zu leiden beginnt, hat dies u.E. nichts mehr mit Sparen zu tun, sondern es ist ein Verramschen der Zukunftschancen unserer jungen Generation und damit auch der Zukunft unseres Freistaates. Lehrermangel ist hierbei aber auch nur eines der Probleme des Bildungsnotstandes.

Der Lehrermangel wird mit dem Rücktritt nicht gelöst, aber es wird sichtbar, dass das Kabinett Tillich-Unland angesichts der eigenen Lobreden zum sogenannten „Bildungspaket“ ganz offensichtlich ein echtes Glaubwürdigkeitsproblem zu haben scheint. Die Elternvertreter sehen sich hierdurch von der Richtigkeit und Wichtigkeit ihres Einsatzes u.a. gegen den Lehrermangel bestätigt und bestärkt.
Der Vorstand des Kreiselternrates Chemnitz

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Der Minister geht - das Problem bleibt!

Dienstag, März 20th, 2012

Liebe Mitstreiter,

gerade geht die Meldung um, dass der Kultusminister Wöller zurückgetreten ist.

Link: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=3017110&newsfeed=rss
Beim MDR: http://www.mdr.de/nachrichten/woeller110_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html

Es kommt Bewegung in die Sache. Das zeigt, dass die Regierungsparteien sehr genau wissen, was los ist. Es zeigt aber auch, dass die Spitze noch nicht zu einer Bewegung bereit ist.

Laßt uns das ein Ansporn sein, zur Demo am 28. März mit Mann und Maus, Oma und Opa, Hund und Katze zu erscheinen!

In diesem Sinne herzliche Erfolgswünsche

Update: Die Erklärung des Ministers im Wortlaut

Update: Nachfolgend ein offener Brief des Landeselternrates an den Ministerpräsidenten.  Brief als PDF

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Sachsenweiter Forderungskatalog für den 28. März 2012

Dienstag, März 13th, 2012

Bildet die Rettung, rettet die Bildung!

Sachsenweiter Forderungskatalog für den 28. März 2012

LandesSchülerrat Sachsen, LandesElternRat Sachsen,

Stadtschülerrat Leipzig, Stadtschülerrat Dresden, Kreisschülerrate Chemnitz und Bautzen

Kreiselternrat Chemnitz, Aktionskomitee Chemnitz und Aktionsbündnis Macht?Schule.Bildung!
Sächsischer Lehrerverband, Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft

Wir fordern die Verantwortlichen der Sächsischen Staatsregierung auf:

  • einen an den tatsächlichen Erfordernissen orientierten Bildungshaushalt statt des vorgelegten „Bildungspäckchens“ aufzustellen,
  • die Ausarbeitung eines – auch langfristig wirksamen – Planes zur Behebung des Lehrermangels zu erarbeiten,
  • die bedarfsgerechte Neueinstellung von Lehrern sicherzustellen,
  • den Erhalt und Ausbau von Förder-, GTA-, AG-, und Projektstunden,
  • die Begrenzung der maximalen Klassenstärke auf 25 Schüler,
  • die Minimierung der Abordnungen von Lehrkräften,
  • die Unterrichtsausfälle transparent so zu dokumentieren, wie sie an der Schule vorzufinden sind,
  • die Steigerung der Attraktivität des Lehrerberufes in Sachsen,
  • eine praxisnahe Lehramtsausbildung in entsprechender Quantität und Qualität sicherzustellen.

Unter dem Motto
“Bildet die Rettung, rettet die Bildung”
findet am 28. März in Chemnitz eine Demonstration gegen den Lehrermangel in Sachsen statt.
Protestiert mit uns!
Wir kämpfen gemeinsam für unsere Bildung, also unsere Zukunft!
Auf dem Stadthallenvorplatz
am 28. März 2012 - von 16:30 - 18:00 Uhr!



Forderungskatalog zum Download(68Kb)

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